Um noch mal zusammen zu tragen, was uns in den Testtagen am Boxster aufgefallen ist, veröffentlichen wir nun ein kleines Fazit:

Julian: Wenn es nicht gerade Cola-Kisten sind, bekommt man in den Boxster sehr viel rein. Das habe ich dem klein wirkenden Porsche erst nicht zugetraut. Allein der hintere 130 Liter große Kofferraum schluckt ohne Probleme unser ganzes Equipment: Videokamera, Stativ, Foto, Diktiergerät – alles kein Problem für den Boxster. Und dann hat man immer noch den 150-Liter-Kofferraum vorne. Der blieb bei unseren Tests aber meist leer, und das ist gut so. Wenn wir schon Gewicht in unser Testauto packen müssen, dann ja auf die Antriebsachse, beim Boxster also die hintere. Ihr wisst schon, damit wir mehr Grip haben und so.


Sebastian: Ich finde, der Boxster hat einfach Stil, da muss man nichts aufpimpen, er ist einfach fast an allen Stellen eine Naturschönheit. Und er hält, was er verspricht. Er ist zwar die kleinste und billigste Variante eines Porsches, aber selbst ohne die beiden Sportpakete, die wir jetzt hatten, kommt der Fahrspaß nicht zu kurz. Der Motor hat 240 PS, genau richtig für einen Sportwagen seiner Größe. Man setzt sich rein, gibt Gas und fühlt sich wohl. Und man muss, wenn man die Autobahn ungenutzt lässt, nur zweimal schalten. Einmal in den Zweiten und manchmal, wenn man Lust hat, in den Dritten. Ihr versteht, was ich meine?


Adrian: Dass mir ein Cabrio bei diesem Wetter lieber ist als ein Coupé, das ist wohl jedem verständlich. Was mir aber am Boxster besonders gut gefällt: Man muss erst einen großen, breiten Knopf über dem Rückspiegel drücken, damit die Decke aufspringt, und dann den Hebel umlegen. Ja, so ein bisschen Hand anlegen, das macht doch Spaß. Und noch besser: Man kann das Dach bis zu 50 Kilometer pro Stunde öffnen, was sich äußerst gut macht, da mache ich halt neben dem Ampel-Anfahren mal kurz Open-Air, in 12 Sekunden. Das spart natürlich auch Lebenszeit, wenn man Fahren und Dach öffnen verbindet.






