Seit einer Woche fahre ich jetzt schon den etwas älteren, auch schon etwas mitgenommenen Polo meiner Mutter. Eigentlich ist das ein absolutes Durchschnittsauto und viele Leute, die damit rumfahren, werden dazu nur sagen können, dass das ein Auto ist wie so viele andere auch. Ich habe das am Anfang aber ganz anders empfunden.
Es war eben eine große Umstellung. Nicht allein, weil der Polo ein Benziner ist, der Golf und der Jetta aber Diesel. Nein, man merkt dem Auto sein Alter auch an. Baujahr 1998, acht Jahre ist der gute Polo schon alt, und 100000 Kilometer hat er auf dem Buckel. Das hört sich nicht nach übermäßig viel an, aber für einen Fahranfänger wie mich, der bisher nur die neuesten Modelle von VW gefahren ist, ist es schon deutlich spürbar.
Knackige, deutlich spürbare Schaltwege? Nicht im Polo, da ist rühren angesagt, man muss Gefühl für die Schaltung entwickeln.
Schon von unten heraus viel Power und keine Probleme mit der Kupplung? Falsch gedacht, da hilft nur Gas voll durchtreten.
Und wie sieht es aus mit der Beschleunigung? Tja, mit einem Wort: lasch. Ich traue mich auf alle Fälle nicht mit ihm auf die Autobahn. Der Beschleunigungsstreifen ist mir einfach zu kurz. Selbst um auf 100 Kilometer die Stunde zu kommen, vergehen Ewigkeiten. Okay, zu Polos Verteidigung muss ich sagen, dass ich das direkt nach einer Fahrt im Jetta so empfunden habe. Vielleicht auch ein nicht ganz fairer Vergleich.
Ansonsten lässt sich der Polo nämlich nach einer Eingwöhnungsphase ganz schön fahren. Er ist nichts besonderes und er hat auch keinen tollen Sound, aber er bringt einen sehr zuverlässig von A nach B. Und nebenbei finden ihn gerade Mädels oft ganz niedlich.






Montag, 24. Juli 2006, 21:18
ich hab gehört er ist auch das ideale fortbewegungsmittel um alex samstag nachts aus dem wald heraus zu befördern, damit er sich zuhause ne flasche schnaps holen kann, weil er riesen durst hat. danke ff
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