
Der Autohersteller Skoda hat am Dienstagabend in Frankfurt sein neues Modell, den Skoda Roomster, vorgestellt. Passender hätte der Ort für die Pressekonferenz kaum sein können: Sie fand in den oberen Stockwerken eines Parkhauses statt. Der Roomster hat neben der Tatsache, dass man mit ihm gut die Parkhaus-Spirale hinauf fahren kann, aber noch andere Vorteile:
Als „Living Room“ wird in der Skoda-Pressemappe das hintere Platzangebot im Roomster bezeichnet. Das ist einerseits natürlich ein sehr werblicher und wohl klingender Ausdruck für die Raumverhältnisse in diesem Auto, andererseits stimmt es eben auch: Wenn man mal nur an die hinteren Mitfahrer denkt, ist der Roomster schon sehr wohnzimmermäßig.
Ob für junge Sportler (so definiert Skoda mitunter die Zielgruppe) der Roomster infrage kommt, sei dahingestellt, aber für junge Familien ist dieses Auto wirklich perfekt geeignet. Das liegt einfach an dem weit gefassten Panoramadach, dass die Perspektive der Kinder natürlich deutlich erweitert. „Hans, guck in die Luft“, können die Eltern jetzt ihren Nachwuchs nach hinten blickend auffordern, wenn mal wieder gemotzt werden sollte.
Was auch auffällt, ist die Verstellbarkeit der hinteren Sitze. Irgendwie kann alles in diesem Auto verschoben werden, nach rechts, nach links, der hintere mittlere Sitz kann nach vorne geklappt werden und als Cupholder benutzt werden, er kann aber genauso gut auch nach vorne gefaltet werden, woraufhin man lange Gegenstände, zum Beispiel Skier, hinten rein kriegt. Oder man faltet gleich alle Sitze nach vorne, dann passt auch das Fahrrad rein.








Donnerstag, 3. August 2006, 01:26
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