
Am Subaru-Tag habe ich mir mein Ziel ziemlich hoch gesteckt: Am Ende der Presse-Veranstaltung wollte ich alle verfügbaren Testwagen gefahren sein. Ganz geschafft habe ich das leider nicht. Für vier weitere Subaru-Modelle hat es trotzdem gereicht, und die möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten:
Subaru Legacy Limousine:
Mein zweiter Testwagen war auch mein Zweitliebster. Leichter als mit der 245 PS starken Legacy Limousine hätte mir Subaru den Abschied vom WRX STi wohl kaum machen können. Vom Sportwagen in die Luxuslimousine. Auch in der Legacy Limousine gibt es etwas, dass an einen Sportwagen erinnert: das Automatik-Getriebe mit Schalt-Paddeln am Lenkrad. Schön große Alu-Paddeln sind das, die hinter dem schwarzen Lederlenkrad einen protzigen Eindruck machen.
Was noch dazu kommt: Der ganze Wagen und auch die Ledersitze waren in einem kräftigen Schwarz, das wirkt äußerst edel und signalisiert Souveranität. Und so fährt man, gerade wenn man wie ich glücklicherweise auch noch ein schwarzes Hemd anhat, mit der kleinen Subaru S-Klasse auch ganz souverän mit bis zu 237 Kilometer pro Stunde über die Autobahn. Auf meinem kleinen Stamm-Autobahnparkplatz angekommen, konnte ich mir dann auch mal die Felgen anschauen. Und die waren nur perfekt. Edle, silberne Felgen mit zehn dünnen Streben, herrlich.
Subaru Outback:
Auch mein dritter Testwagen an diesem denkwürdigen Tag war alles andere als gewöhnlich. Dieser Outback war nämlich kein normaler, sondern einer mit so genanntem ecomatic-Umbau. Das heißt, ich bin nicht mit normalem Sprit durch die Gegend gekurvt, sondern mit Autogas. Und damit geht dieses Erlebnis in die Testbrüder-Geschichtsbücher ein. Das erste Mal war ein Testbruder ganz umweltbewusst, und jetzt kommt der Hammer: Es hat ihm auch noch Spaß gemacht.
Von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde in 9,8 Sekunden, das ist kein besonderer Wert. Auch eine Höchstgeschwindigkeit von 198 Kilometer pro Stunde haut niemanden aus dem Sessel. Aber mit 165 PS und 226 Newtonmeter zu fahren und dabei ein reines Gewissen zu haben, das fühlt sich nur gut an. Dazu bedarf es keiner Erklärung.
Subaru Forester:
Meinen vierten Testwagen habe ich erst einmal gestreichelt. Der Forester – ihm habe ich diesen Pressetermin zu verdanken. Denn der Termin war eigentlich nichts anderes als ein Kindergeburtstag des rustikalen Geländewagens von Subaru. Zehn Jahre ist er alt geworden. Und als ich ihm dann gesagt habe, wie groß er doch geworden ist, musste ich nicht einmal lügen. Groß, hoch, rustikal von innen und freundlich von außen, so wirkt der Forester auf mich. Kein bisschen rustikal ist aber seine Motorisierung: Der 158 PS starke Motor wurde wie der des Outback auch, mit Autogas betankt.
Trotzdem bleibt die Beschleunigung mit 9,7 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde auf einem hohen Niveau. Ob das Forester-Fahrer aber wirklich interessiert, wage ich zu bezweifeln. Diesem Subaru sieht man auf den ersten Blick an, dass man mit ihm ins Gelände kann und er ist wohl einer der wenigen, mit dem das auch ausgenutzt wird.
Subaru B9 Tribeca:
Natürlich musste ich auch einmal den B9 Tribeca fahren. Der neue SUV von Subaru wirkt groß und bullig, mit einer Länge von knappen fünf Metern und einer Höhe von cirka 1,7 Metern. Der 245 PS starke 3.0 Liter Motor fällt in diesem Dickschiff kaum auf. Eher das im Himmel des B9 Tribeca installierte DVD-Entertainmentsystem für die hinteren Passagiere. Und weil der B9 Tribeca ein Siebensitzer ist, können das gleich fünf Personen genießen.
Noch viel interessanter finde ich aber die Schaltzentrale des Tribeca. Ein großes, lang und breites Armaturenbrett macht es einem schwer, nicht wichtigtuerisch auf einen der wenigen Knöpfe zu drücken und dabei, halb über die Mittelkonsole gelehnt, durch die Stadt zu cruisen. Besonderes Highlight: Der Navi-Display mit Touchscreen-Monitor. Es mag zwar kindisch sein, aber allein deswegen habe ich mich durch alle Menüpunkte lustvoll durckgeklickt.





