Der Stauschlängler

Es hat irgendetwas von Bruce Allmächtig. Zwar kann ich die Autos vor mir nicht zur Seite schieben, aber ich kann mich mit den kompakten Maßen des Lancia Ypsilon so richtig schön an den anderen Stauteilnehmern vorbeischlängeln. (weiterlesen…)


Drei Details, die am Lancia Ypsilon auffallen

Der Lancia Ypsilon ist ein Kleinwagen, der gleich auffällt. Drei Details sind uns schon beim ersten Einsteigen ins Gesicht gesprungen: die Ypsilon-Schriftzüge auf den Kopfstützen und das geschwungene Y auf der B-Säule – sowie die mittig sitzenden Instrumente und der außergewöhnlich gestaltete Schaltknauf. Hier mehr zu unseren drei Lieblingsdetails: (weiterlesen…)


Lancia Ypsilon: Volltanken, die Erste

Ort: Heilbronn
Tankstelle: Esso
Tag: 12. März 2007
Zeit: 12.44 Uhr
Unser Kilometerstand: 552

Liter, Diesel: 33,55
Preis: 36,54 Euro

Preis pro Liter: 1,089 Euro

Verbrauch: cirka 6,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer


Das Tomaten-Mozzarella-Picknick

Heute war Italien. Das Wetter perfekt, der Lancia Ypsilon perfekt – fehlte also nur der Tomaten-Mozzarella-Salat. Glücklicherweise hatte ich vorgeplant und gestern brav eingekauft. Selbst an den Rotwein hatte ich gedacht und Testbruder Julian musste für mich fahren. Kleiner Stilbruch: Wir hatten Weißweingläser im Picknickkorb. Am Waldesrand in der Pampa hat das niemand bemerkt. Wir saßen idyllisch zwischen brummenden Hummeln, von denen sich eine in den Kühlergrill verliebt hat. Prost! (weiterlesen…)


Der Klassen-Test

Was für eine coole Deutscharbeit: Ich mag es, wenn sie mit einem lockeren Treffen auf dem Schulparkplatz endet. Schon kurz vor der Halbzeit der vierstündigen Klausur geht Marian, ein Klassenkollege, aus dem Raum. Er ist fertig. Und auch Julian, noch ein Mitschüler von mir, verlässt den Raum hoch erhobenen Hauptes. Meine Konzentration schwindet jetzt auch merklich, ich will raus. Wehe, die fassen den Lancia Ypsilon an. (weiterlesen…)


Ein neuer Lancia ist wie ein neues Leben

Leider werden wir das neue Lancia-Logo noch nicht auf unserem Test-Ypsilon haben – dafür aber bestimmt eine Bose-Anlage. Denn Lancia ist der Edelhersteller der Kleinwagen. Hier geht es um Ausstattung. Freut Euch auf Testberichte der anderen Art.


Sind wir nicht alle Testbrüder?

I’m on the highway to s-hell. Und da bleibe ich drauf. So leicht machen wir es den Alten nicht. Weil sie jahrzehntelang CO2 nur so rausgehauen haben, sollen wir jetzt auf schnelle Autos verzichten?

Nee, mit mir nicht. Und das sehen viele andere Schüler genauso, wie man leicht an den Auto-Gruppen im schuelervz.net feststellen kann. Da darf ich als Testbruder nicht fehlen.

Ich zähle euch nur mal die auf, in die ich bereits beigetreten bin: Da wäre meine momentane Lieblings-Gruppe zu nennen, der „Club der zukünftigen Porsche-Fahrer“ oder auch „Porsche – mehr als nur eine Automarke.“ Dann zwei Gruppen, deren Titel mir nur so aus dem Herzen sprechen: „Ich steh einfach auf heiße Autos – mehr PS bitte!!!“ und „Ich brauche ein übermotorisiertes Auto“. Weniger emotional, aber trotzdem wichtig: „Für Autobahnen ohne Tempolimit“. Zuletzt dann noch die allgemeine Gruppe der „Autofans“.

Ich selbst habe auch eine Gruppe gegründet: „McLaren SLR“.

Angesichts dieser Massen an Autoverrückten, rufe ich dazu auf: Junge Autofanatiker der Welt, vereinigt euch! Wir sind die Zukunft! (weiterlesen…)


Kriegen wir mal keinen Klimakiller?

Toll. Jetzt hat die junge Generation mal wieder ein Problem. Der Nachrichten-Hype um den Klimaschutz vermittelt doch den Eindruck, als können wir schon bald keine Sportwagen – oder neuerdings gerne genannt: Klimakiller – mehr fahren. Siehe Spiegel Online, Kultur: Abschied vom Automann. Ist das fair?

Malen wir es uns doch mal pessimistisch aus: Die Jungen kriegen keine Rente mehr, wenn sie alt sind. Die Jungen werden 85 Jahre alt sein, bis ihnen überhaupt der Ruhestand zugestanden wird. Die Jungen dürfen nicht mehr in die Karibik fliegen.

So. Und während die gesamte Menschheit vor unserer Generation so sehr aufs Gaspedal gestiegen ist, dass der Sprit hinten zum Auspuff rausspritzte, können wir uns jetzt Gedanken um regenerative Energien machen. Das automobile Leben der Zukunft verspricht ja wirklich äußerst viel Spaß. Kick, Adrenalin – zwei Wörter, die aussterben. Will man uns alles nehmen?

Wahrscheinlich müssen wir uns eine Biogasanlage unter den Fahrersitz bauen und mit Methanstößen ein bisschen beim Antrieb nachhelfen, so genannte Turbofürze erzeugen, um wenigstens ein kleines Überbleibsel an Freude am Fahren zu verspüren. Das ist doch im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich schlecht. Und so ungerecht.

Ich weiß ja: Die Klimaschutz-Diskussion an sich ist berechtigt. In Klammern: Sie sollte konstruktiv sein, kein endloser Politschwall. Flugbenzinsteuer erhöhen zum Beispiel. Aber ein konsequenter Schritt nach der Flugbenzinsteuer wäre grausam. Das fängt mit der Forderung nach durchgehendem Tempolimit auf deutschen Autobahnen an. Die Vorstellung, irgendwann die Aussicht auf ein Sportwägelchen zu verlieren, schmerzt. Und was nun - zur Nasa und Schallmauern durchbrechen? Ich gehe jetzt erst mal Frust-Kicken.


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