
Am Hintereingang des Stadions Louis II in Monaco ist sie einfach so herumgestanden, die Harley, ganz allein. Michael Schumacher hat dort am Dienstag beim Benefiz-Fußballspiel vorm großen Formel 1-Rennwochenende mitgemacht. Er hat kurz ein Tor geschossen, den Fürsten von Monaco begrüßt und ist im Anschluss auf seinem guten und lauten Stück mit Schweizer Kennzeichen gleich davon gedüst, versteckt hinter einem dunklen Visier. Wahrscheinlich wollte er privat noch eine Runde auf der monegassischen Grand-Prix-Strecke drehen, er kann es eben nicht lassen. Die Markierungen der Startaufstellung fürs Rennen waren ja auch schon fertig.

Für die Nachwuchs-Rennfahrer, die nach Spielende aus dem Hintereingang kamen, hat sich das wartende Grüppchen nach Abpfiff des mäßigen Fußballspiels lange nicht so sehr interessiert wie für Michael Schumacher. Der war sofort umringt, als er zu seiner Harley ging. Die Polizisten wiesen ihm den Weg aus der Gruppe, er musste ein Stück über den Gehweg fahren. Kann ganz schön anstrengend sein, so viel Öffentlichkeit. Bei all dem Stress hat er seine Maschine tatsächlich auch noch abgewürgt. Ja, das Ding ist abgesoffen!! Beim zweiten Mal hat aber alles geklappt, sogar sein Lächeln hat Schumacher behalten – und weg war er.










Donnerstag, 29. Mai 2008, 20:24
Geile Story!