Der Papst-Golf is mir zu schnell

Als heute die Nachricht veröffentlicht worden ist, dass der Papst-Golf erneut zum Verkauf steht, dachte ich mir: Da bietest du mit. Auf Spiegel Online stand etwas von einem Gebot in Höhe von 1600 Euro. Okay, dachte ich dann – 3000 Euro werde ich wohl auch bieten können. Genau das wollte ich während meines ruhigen Feierabends tun. Und was sehe ich? Das Gebot liegt mittlerweile bei knapp 75000 Euro. Und wenn Ihr Euch das Minuten nach mir anschaut, werdet Ihr feststellen: Selbst das stimmt nicht mehr. Ich lass nu die Millionäre dieser Welt ran und spar weiter auf meinen 911er.

Sucht die Auktionsnummer 280099096259.


Sind wir nicht alle Testbrüder?

I’m on the highway to s-hell. Und da bleibe ich drauf. So leicht machen wir es den Alten nicht. Weil sie jahrzehntelang CO2 nur so rausgehauen haben, sollen wir jetzt auf schnelle Autos verzichten?

Nee, mit mir nicht. Und das sehen viele andere Schüler genauso, wie man leicht an den Auto-Gruppen im schuelervz.net feststellen kann. Da darf ich als Testbruder nicht fehlen.

Ich zähle euch nur mal die auf, in die ich bereits beigetreten bin: Da wäre meine momentane Lieblings-Gruppe zu nennen, der „Club der zukünftigen Porsche-Fahrer“ oder auch „Porsche – mehr als nur eine Automarke.“ Dann zwei Gruppen, deren Titel mir nur so aus dem Herzen sprechen: „Ich steh einfach auf heiße Autos – mehr PS bitte!!!“ und „Ich brauche ein übermotorisiertes Auto“. Weniger emotional, aber trotzdem wichtig: „Für Autobahnen ohne Tempolimit“. Zuletzt dann noch die allgemeine Gruppe der „Autofans“.

Ich selbst habe auch eine Gruppe gegründet: „McLaren SLR“.

Angesichts dieser Massen an Autoverrückten, rufe ich dazu auf: Junge Autofanatiker der Welt, vereinigt euch! Wir sind die Zukunft! (weiterlesen…)


Kriegen wir mal keinen Klimakiller?

Toll. Jetzt hat die junge Generation mal wieder ein Problem. Der Nachrichten-Hype um den Klimaschutz vermittelt doch den Eindruck, als können wir schon bald keine Sportwagen – oder neuerdings gerne genannt: Klimakiller – mehr fahren. Siehe Spiegel Online, Kultur: Abschied vom Automann. Ist das fair?

Malen wir es uns doch mal pessimistisch aus: Die Jungen kriegen keine Rente mehr, wenn sie alt sind. Die Jungen werden 85 Jahre alt sein, bis ihnen überhaupt der Ruhestand zugestanden wird. Die Jungen dürfen nicht mehr in die Karibik fliegen.

So. Und während die gesamte Menschheit vor unserer Generation so sehr aufs Gaspedal gestiegen ist, dass der Sprit hinten zum Auspuff rausspritzte, können wir uns jetzt Gedanken um regenerative Energien machen. Das automobile Leben der Zukunft verspricht ja wirklich äußerst viel Spaß. Kick, Adrenalin – zwei Wörter, die aussterben. Will man uns alles nehmen?

Wahrscheinlich müssen wir uns eine Biogasanlage unter den Fahrersitz bauen und mit Methanstößen ein bisschen beim Antrieb nachhelfen, so genannte Turbofürze erzeugen, um wenigstens ein kleines Überbleibsel an Freude am Fahren zu verspüren. Das ist doch im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich schlecht. Und so ungerecht.

Ich weiß ja: Die Klimaschutz-Diskussion an sich ist berechtigt. In Klammern: Sie sollte konstruktiv sein, kein endloser Politschwall. Flugbenzinsteuer erhöhen zum Beispiel. Aber ein konsequenter Schritt nach der Flugbenzinsteuer wäre grausam. Das fängt mit der Forderung nach durchgehendem Tempolimit auf deutschen Autobahnen an. Die Vorstellung, irgendwann die Aussicht auf ein Sportwägelchen zu verlieren, schmerzt. Und was nun - zur Nasa und Schallmauern durchbrechen? Ich gehe jetzt erst mal Frust-Kicken.


Welche Farbe muss ein 911er haben?

Zunächst waren wir uns einig darin, welche Farbe unser späterer 911 turbo haben muss. Schwarz! Aber jetzt gab es kleinere Meinungsverschiedenheiten. Uns fällt nichts ein, wie wir das lösen können. Wir werden wahrscheinlich auslosen, wenn es soweit ist.

Julian sagt Gelb: Ein Porsche muss einfach gelb sein. Da gibt es keine Kompromisse. Rot ist schon an Ferrari vergeben, schwarz sind keine Sportwagen, sondern dicke Limousinen. Und Racegreen? Kommt nicht in Frage, ich hasse Cricket, und dann sähe ich ja aus wie einer, der das gerne spielt. Außerdem trinkt ein Porschefahrer Red Bull, und keinen Grünen Tee. Porsche ist eine deutsche Sportwagenschmiede. Einzige aggressive, sportliche und unvergebene Farbe bleibt gelb. So soll unser 911er vorfahren.

Sebastian sagt Racegreen: Schwarz oder gelb, das ist beides einfallslos. Porsche hat Tradition und ein Porsche wird in aller Welt sofort erkannt, gerade ein 911er. Da liegt es doch auf der Hand, dass man diese Faszination auch mit einer traditionellen Farbe ausstatten muss, die nicht weniger Historie hat wie das Auto selbst. Racegreen ist da genau die richtige Wahl, keine andere Farbe sagt so viel über den Fahrer aus. Racegreen hat Klasse, so wie wir.

Adrian bleibt bei Schwarz: Schwarz, das steht für Understatement und auffallende Schlichtheit. Nur Prolls fahren mit so knalligen Farben wie gelb oder so dick auftragenden wie Racegreen durch die Gegend. Wir sind auch welche, ich weiß, aber es reicht ja auch, wenn man das auf den zweiten Blick sieht. Ein Porschefahrer hat so etwas nicht nötig und es würde ihn abwerten. Schwarz assoziiert man mit Coolheit und Lässigkeit. Ich will Man in Black sein und keiner von der Post.

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Die Porsche-Wette

Viele junge Menschen sind auf der Suche nach dem Sinn. Wir haben ihn jetzt gefunden. Es muss ein 911er sein. Turbo. Schwarz. Das ist unser Vorsatz für die nächsten Jahre, beschlossen mit Handschlag heute irgendwann nach Mitternacht.

Nur wie sollen wir das machen?

Sebastian ist Student, monatlicher Netto-Verdienst: 0 Euro.

Julian arbeitet fürs Autoweblog und trägt Zeitungen aus, monatlicher Netto-Verdienst: wenig.

Adrian ist Redakteur, monatlicher Netto-Verdienst: noch nicht wirklich viel.

So. Sieht schlecht aus. Da wir bisher nicht talentiert im Sparen sind, haben wir beschlossen, uns etwas mehr zu motivieren. Wir wetten. Wer sich zuerst einen 911er turbo leisten kann, bekommt von den anderen beiden ein Tuningpaket von 9ff gezahlt.

Natürlich haben wir uns vorher auch darauf geeinigt, dass wir großzügig mit einem Porsche umgehen und uns mit dem Spazierrasereien an den Wochenenden abwechseln würden. Wird aber leider noch ein paar Jährchen dauern. Wir halten euch über die Entwicklung unseres Kontostands auf dem Laufenden. Später richten wir natürlich auch ein Spendenkonto ein.


Zeitungen austragen mit dem Grande Punto?

Jaaa, schön wäre es. Aber ich habe mit trotz der großen Verlockung heute dagegen entschieden, denn das wäre bestimmt ein Höllentrip für den Motor – zwei Meter fahren, stoppen, Leerlauf, Handbremse, Zeitung aus dem Kofferraum holen, einwerfen, weiterfahren… Außerdem sind die Briefkasten zu weit weg von der Straße, Mc Drive ist einfacher. Ich trage die Zeitungen also lieber ganz normal aus und drehe danach eine Runde.


Ebay-Auktion: Spritztour mit Caro?

Geschicktes Marketing: Ein Mann aus Cottbus hat bei Ebay seinen alten Nissan Micra samt der Spritztour mit einer alleinstehenden Freundin versteigert. 450 Euro verdiente er sich damit – allein für den Micra hätte er dieses Sümmchen wohl nicht kassiert. Und der Käufer hat jetzt ein Treffen mit Caro plus Cocktail gratis. Die Frage ist nur: Ist das noch witzig oder schon sexistisch, wie es manche Frau zu dieser ungewöhnlichen Aktion bemerkt? Fest steht: Wenn wir das nächste nette Testauto haben, versteigern wir uns auch samt Spritztour. Die Frage hier wäre: Würde jemand bieten? Kommt allein auf das Auto an, oder??


Thank you, Fiat

Zwei Wochen lang Italien-Flair, und das, obwohl das Wetter immer schlechter wird. Wir wissen genau, was wir mit diesem Auto bei Regen machen können: Zum nächsten Italiener fahren und Espresso schlürfen – und das in Ferrarirot. Das macht Spaß, und deshalb eine Million mal: Thank you, Fiat! [via fudder]


Die exklusive Exklusivversion des SLR

Der SLR hat viel PS, der SLR 722 hat noch mehr. Die Spezial-Edition von Mercedes-Benz haben sich viele Kunden gewünscht, weil ihnen der SLR nicht mehr exklusiv genug gewesen ist – das schreibt Spiegel Online. Der SLR 722 hat 650 PS statt 626, er fährt 337 km/h statt 334 und er kostet 464.000 Euro statt 435.000. Kleine, minimale Unterschiede, aber ja, ganz nette, wie ich finde.


Mit dem Q7 im Autocorso

Na, haben wir es euch nicht gesagt? Deutschland hat gewonnen! Und wir, der Q7 und ich, gratulieren natürlich ganz herzlich. (weiterlesen…)


Deutschland-Porsche

Morgen spielt Deutschland um den Einzug in das Halbfinale. Wir drücken natürlich die Daumen und freuen uns auf das Spiel. Aber wisst ihr was wir noch lieber tun würden? Sie mit diesem Deutschland-Porsche unterstützen!


Deutschland-Tuning

Die Autos mit Deutschlandflaggen sind auch außerhalb von Autocorso-Zeiten nicht mehr zu übersehen. Die meisten schmücken mit zwei mal Schwarz-Rot-Geil ihre Kisten wie Asterix mit zwei Federn seinen Helm. Oben am Heck, in Antennennähe, und so ausgerichtet, dass es schön flattert. Die Deutschen werden jetzt allesamt zu Tunern. (weiterlesen…)


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